Elektroplan und LED-Spots

Bereits einige Monate vor Hausstellung mussten wir unseren Elektroplan bei Keitel-Haus einreichen. Sicherheitshalber haben wir bei den Steckdosen und Lichtschaltern nicht gegeizt, was sich am entsprechenden Aufpreis zeigt. Bei der Beleuchtung haben wir uns nach Hausstellung noch für mehr Räume mit LED-Spots entschieden.

Von Keitel-Haus hatten wir Anfang 2016 einen Plan in ca. A2-Größe bekommen, in dem wir Steckdosen, Lichtschalter, Netzwerkanschlüsse, Lichtauslässe usw. eintragen sollten. Andrea und ich haben es erst mal getrennt voneinander versucht, danach haben wir unsere Ergebnisse diskutiert und vereinheitlicht (was nicht schwer war, da wir uns in den meisten Punkten schnell einig waren). Das Ergebnis liegt uns leider nicht mehr vor, da die Pläne für uns doch ein wenig zu groß zum Einscannen waren (und es schon etwas eilig war 😉 ). Jedoch habe ich noch unsere Skizzen gefunden:

Daraus wird schon deutlich, dass durchaus ein kreativer Prozess dahintersteckt, sich zu überlegen, welche Steckdose wo hin soll :-) Und da wir uns oft auch noch nicht sicher waren, wo am Ende welches Möbelstück platziert wird, haben wir die Steckdosen eher großzügig verteilt. In der Summe kamen wir auf 102 Steckdosen (51 im Angebot von Keitel-Haus enthalten), 26 Decken-Lichtauslässe (17 von Keitel), 36 Lichtschalter (19 von Keitel) und einige Netzwerk-Anschlüsse (kein Homeway-System, SAT o.ä.). Das bedeutete einen Mehrpreis von guten 5000 EUR! Man sollte sich als Bauherr also auf jeden Fall darüber bewusst sein, dass die im Leistungsumfang enthaltenen Elektroleistungen kaum ausreichen und schon noch der ein oder andere Tausender nachgerüstet werden muss.

Umplanen mussten wir noch im Dachgeschoss: Ursprünglich waren zwei Mittelpfetten geplant, zwischen denen wir Seile mit Lampen spannen wollten. Nun gibt es nur eine einzige Firstpfette, an der wir die Lampen befestigen werden.

Licht-EG Licht-OG

Nach der Hausstellung, als der Elektriker für die Elektroinstallation vor Ort war, haben wir uns überlegt, doch in mehr Räumen LED-Spots einzusetzen. Wie in den oberen beiden Plänen zu sehen, möchten wir die Spots nun auch im EG- und OG-Flur sowie in der Küche einbauen (siehe grüne Markierungen in den beiden oberen Plänen).

Bei der Wahl der Spots ist man nicht ganz frei, denn die üblichen praktischen Einsätze mit z.B. GU10-Fassung sind nicht ohne weiteres einsetzbar: Man dürfte keinen Balken in der Decke treffen, und die Platzierungsmöglichkeiten sind somit deutlich eingeschränkt. Es gibt aber spezielle flache Spots, die nur so tief sind wie die Gipsplatten, mit denen unsere Decken beplankt sind, und die man mit zwei Klammern recht einfach einhängen kann. Diese lassen sich also an beliebiger Stelle verbauen. Nachteil: Der Preis ist etwas höher, und wenn mal eine defekt ist, muss man den ganzen Spot ersetzen statt einfach nur das Leuchtmittel. Ehrlich gesagt haben wir auch ein wenig Bedenken, ob die passenden Ersatzleuchten auf Dauer nachzubestellen sind. Vielleicht nehmen wir sicherheitshalber ein paar mehr… 😉

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Ein Gedanke zu „Elektroplan und LED-Spots

  1. Ich weiß noch wie schwer es bei uns war, die Steckdosen zu planen. Wir haben jetzt 67 Steckdosen, und es könnten ruhig noch ein paar mehr sein. Daher kann ich dem Artikel voll und ganz zustimmen – auch wenn es ein paar Euro teurer ist, sollte man Steckdosen (und Anschlüsse) großzügig installieren lassen.

    Der Ärger im Nachhinein ist schlimmer, als ein paar Euro mehr auszugeben

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